Zur Person Ludwig Hofacker

Ludwig Hofacker
Ludwig Hofacker

Wer war eigentlich der Namensgeber der Gemeinde?

"Ich wollte einen Schrei tun für Jesus!" sagte der todkranke Ludwig Hofacker, der 1828 im Alter von nur 30 Jahren starb. Vier Jahre durfte der begnadete Prediger in Württemberg öffentlich wirken. Er tat dies mit der geistlichen Kraft eines Vulkans und der Frische einer klaren, reinen Bergquelle.1

Was war das Besondere an Ludwig Hofacker?

Die nachfolgenden Auszüge aus zwei Ansprachen geben Aufschluss.

Bei der Grundsteinlegung der jetzigen Ludwig-Hofacker-Kirche am 1. Mai 1949 ging der damalige Prälat Dr. Karl Hartenstein in seiner Ansprache auch auf den Namensgeber der Kirche ein:
[...] "Und das andere, was Ludwig Hofacker am Herzen lag, war nicht Sitte und Tradition, sondern die persönliche Entscheidung des Glaubens. [...] Mögen auch in dieser neuen Ludwig-Hofacker-Kirche, deren Grundstein wir heute legen, durch den Geist und das Wort des Herrn allezeit Menschen wiedergeboren und persönlich für Christus gewonnen werden. Denn dann heißt sie mit Recht Ludwig-Hofacker-Kirche."

Auch bei der Einweihung der Kirche am 12. Feb. 1950 wurde Bezug auf Ludwig Hofacker genommen. Der damalige Dekan aus Neuenstadt a. K., Traugott Schaible, der bis 1944 Pfarrer an der Ludwig-Hofacker-Kirche war, sagte unter anderem:
[...] "Die alte und die neue Kirche trägt denselben Namen des größten Erweckungspredigers, den der Herr unserem schwäbischen Volk und seiner Hauptstadt geschenkt hat. Ludwig Hofacker hat wie keiner es verstanden, die Gemüter zu Buße und Umkehr aufzurufen und alle auf den gekreuzigten und auferstandenen Herrn hinzuweisen. In Ihm ist uns das ganze Heil Gottes geschenkt. Möge Hofackers Geist in dieser Kirche lebendig fortwirken."

1 aus "Ein Schrei für Jesus", 365 Andachten, Hänssler-Verlag